MUFFENDORFER HEIMATBÜHNE
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"Geerbt weed späder"

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Inhalt

Ein Baron. Ein Fluch. Zahlreiche Erbschleicher. Ein Betrüger. Eine bärtige Krankenschwester. Eine spirituelle Esoterikerin mit Rute. Ein Pfarrer und ein Vikar ergeben zusammen ein sonderbares Paar. Ein Gärtner, der Kaninchenköttel sammelt. Eine Haushälterin, die auf dem Besen reitet. Und die Cousine des Barons, die einen Vergnügungspark im herrschaftlichen Garten plant…
Tja, wen wundert’s, dass es hier turbulent zugeht und dass durch diese herrlich verrückten Charaktere eine großartige Komödie entsteht, die ihresgleichen sucht.
Aber jetzt noch ein bisschen zum Inhalt:
Baron von Lyngsberg findet bei seinen Ahnenforschungen heraus, dass seit seinem Ururgroßvater alle von Lyngsbergs an einem bösen Fluch zugrunde gegangen sind. Und jetzt ist er als letzter von Lyngsberg an der Reihe. Folglich will der Baron sein gesamtes Vermögen der Kirche vermachen, um sich so einen schönen Platz im Jenseits zu sichern.
Der Pfarrer und der Vikar haben schon das ganze Erbe des Barons verplant. Ihr Vorbild in dieser Angelegenheit ist der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst.
Die Haushälterin Stina und der Gärtner Schäng haben natürlich etwas dagegen, waren sie doch bisher im Testament des Barons begünstigt.
Auch wenig begeistert zeigen sich die Cousine des Barons, Therese von Lyngsberg, und ihr Geliebter Valentin. Hofften sie doch, dass sie mit dem Erbe nach dem Tode des Barons einen Vergnügungspark errichten können.
Vielleicht können sie alle dem Fluch nachhelfen, bevor der Baron das Testament ändern kann?
Als dann noch die Esoterikerin Lisbeth eine Wasserader direkt unter dem Schloss entdeckt und der Baron sich in die bärtige Krankenschwester Agnes verliebt, ist das Chaos perfekt…

Regie
Olaf Böhnert
Nach seinem Germanistikstudium in Bonn besuchte Olaf Böhnert die Schauspielschule in Hamburg. Bis heute wirkte er in über 30 Film- und Fernsehproduktionen mit. Im gesamten deutschsprachigen Raum ist er auf der Bühne zu sehen. Zahlreiche Regieassistenzen und eigene Inszenierungen gehören zu seinem Schaffen und 2010 gründete er die Komödie am Rhein. Knapp zwei Jahrzehnte lang ist er jetzt schon der Muffendorfer Heimatbühne als Regisseur treu.
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Regieassistez
Ruth de Olozaga
Kanarische Wurzeln, rheinisches Herz - diese Mischung begleitet Ruth de Olozaga schon seit vielen Jahren. Sie liebt den Karneval, das Vereinsleben und alles, was Menschen zusammenbringt. Bei der Muffendorfer Heimatbühne unterstützt sie das Team als Regieassistentin hinter den Kulissen und freut sich, ihren Betrag zu einer gelungenden Aufführung zu leisten. Denn für sie entsteht Theater dort, wo viele Menschen mit Leidenschaft gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Und das ist genau hier.
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Regieassistez
Astrid Hüffel
Astrid Hüffel hat sich bereits vor 2 Jahren der Heimatbühne angeschlossen. Anstoß war ein zufälliges Treffen mit Cornelius Diehl in einem Biergarten. Sie freut sich, als Souffleuse zu einen den Schauspielenden unterstützend zur Seite zu stehen und zum anderen „einen Blick hinter die Kulissen eines Theaterspiels“ zu werfen. Sie wünscht allen Beteiligten (und natürlich dadurch auch sich selber) ein dreimal herzliches „Toi, toi, toi“.
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Die Darsteller und ihre Rollen

Waldemar v. Lyngsberg
Baron
gespielt von
​Gotthard Wangler
 
Weil er und seine Frau für das letzte Viertel des Lebens noch mal etwas Neues wagen wollten, zog Gotthard im Frühling 2025 mit seiner Frau von einem abgelegenen Bauernhof im Hochschwarzald in die pulsierende Metropole Bonn- Lannesdorf.
Seit 1999 spielte er Theater in seiner Heimat beim Amateur-Theater-Verein „Breitnauer Bauernbühne e.V.“ und verkörperte im Lauf der Jahre verschiedenste kleine und größere Rollen auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“. Diesem Hobby will er auch in der neuen Wahlheimat nachgehen, der Schritt zur Muffendorfer Heimatbühne war da naheliegend, im wahrsten Sinn des Wortes. Obwohl er die hiesige Mundart nur unzureichend beherrscht, wurde er hier freundlich aufgenommen. Es trifft sich daher gut, dass der „Herr Baron“ hochdeutsch spricht. Wenn auch mit manchmal deutlich hörbarem alemannischen Akzent. 
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Valentin Schäfer 
Geliebter von Therese
gespielt von
Cornelius Diehl
Cornelius Diehl ist knackige 58 Jahre alt. Der selbstständige  Dachdeckermeister leitet seinen eigenen Betrieb
„Diehl-Bedachungen“. 
Bei der Muffendorfer 
​Heimatbühne ist er seit 2007. Er wurde von der Gründerin der Heimatbühne Irene Diederichs angeworben, weil er das rheinische Platt beherrscht. Es macht ihm sehr viel Spaß auf der Bühne zu stehen und die Rheinische Lebensart und Sprache mit ihren speziellen Ausdrücken zu pflegen, damit diese nicht vollständig in Vergessenheit geraten.
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Stina  Kratz
Haushälterin des Barons
gespielt von
Ute Linnemann ​
Zum vierten Mal spielt Ute Linnemann bei der Muffendorfer Heimatbühne mit und genießt es, die Rheinischen Sprachkultur zu pflegen und viele Zuschauer daran teilhaben zu lassen. In diesem Stück spielt sie die Haushälterin Stina, die auf Besen reiten kann und immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hat. Das Theater macht sie aus „Spaß an der Freud“, wie sie sagt.
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Wilhelm Graf
Pfarrer
gespielt von
Albert Groß 
Seit dem 01.03.2018 ist Albert Groß staatlich geprüfter Rentner. Zur Heimatbühne fand er 2016 als neugieriger Nachbar Johannes in „Wenn der Storch das Nest verpasst“. Zwei Jahre später folgte die Komödie „Nix Halves und nix Janzes“ und „Schletzuhre unger sich“.  Bühnenerfahrung sammelte er im Karneval bei den Godesberger Stadtsoldaten. Unvergessen sind seine 27 Jahre beim "Schneeflöckchenballett" als das dicke Mädchen Frieda. Und nun freut er sich auf seine Rolle als Pfarrer. Es war ihm eine große Ehre, das diesjährige Stück ins Rheinische übersetzen zu können.
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Schäng Blum
Gärtner des Barons
 
gespielt von 
​Uli Linnemann
Im wahren Leben ist Uli Linnemann Bäcker aus Leidenschaft und betreibt seine eigene Bäckerei in Bonn-Rüngsdorf. Er liebt Musik und gute Filme. Uli Linnemann spielt seit 14 Jahren in der Muffendorfer Heimatbühne mit und möchte, wie seine Frau Ute, zum Erhalt der Rheinischen Sprachkultur beitragen. Er spielt in diesem Stück den Gärtner Schäng, der den Schlossteich wieder auf Vordermann und Kaninchenköttel unter das Volk bringt.
  
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Therese v. Lyngsberg
seine Cousine
gespielt von
Maria Braun
Maria Braun ist Personalleiterin in einem Maschinenbauunternehmen – doch sobald sich der Vorhang hebt, schlägt ihr Herz für eine ganz andere Welt: die Bühne.
Die Leidenschaft für das Schauspiel entdeckte sie bereits während ihrer Schulzeit und lebt sie seit über 20 Jahren mit großer Begeisterung aus. Ihre Theaterreise begann in Bonn am Beueler „Theater die Raben“. Von dort führte sie ihr Weg zu einem freien studentischen Ensemble nach Köln, mit dem sie in verschiedenen Kölner Theatern auftrat.
Dort wurde die Regisseurin Gisela Olroth-Hackenbroch vom „Theater das Spielbrett“ auf sie aufmerksam und besetzte sie in mehreren Hauptrollen. Es folgten Auftritte in Fernsehserien und Kinofilmen – eine spannende Erfahrung, die ihre Leidenschaft für die Schauspielerei weiter wachsen ließ.
Seit 2019 ist Maria Mitglied der Muffendorfer Heimatbühne e.V.. Bereits kurz nach ihrem Eintritt wurde ihr das Vertrauen ausgesprochen, als Kassenprüferin Verantwortung im Vorstand zu übernehmen. In diesem Jahr steht sie bereits zum zweiten Mal mit der Heimatbühne auf der Bühne.
Sie lebte sieben Jahre in Muffendorf und fühlt sich dem Ort bis heute eng verbunden. Heute ist sie in Unkel zu Hause – die Muffendorfer Heimatbühne bleibt jedoch ein fester Bestandteil ihres Lebens.
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Köbes Walz
Arbeitssuchender
gespielt von
Harald Witschel
Harald Witschel feiert sein Debüt bei der Muffendorfer Heimatbühne. Er ist Präsident der KG-Kleffbotze. Als Ex-Prinz von Bad Godesberg (2020) liebt er es, auf der Bühne zu stehen und sein Publikum zu bespaßen.
Er freut sich tierisch, bei der Familie der Heimatbühne dabei zu sein, die Mundart zu pflegen und die rheinischen Sprache zu erhalten.
In dem Stück „Geerbt weed späder“ spielt er den arbeitslosen Buchhalter Köbes Walz, der sich sehr plötzlich und ungewollt in einer ganz anderen Rolle wiederfindet. 
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Reiner Wölklein
Vikar
gespielt von
​Thomas Bey
Zum ersten Mal spielt Thomas Bey bei der Muffendorfer Heimatbühne mit.
Bereits vor einigen Jahren hat er in der Eifel bei der Theaterbühne Zingsheim erste Erfahrungen mit den „Brettern, die die Welt bedeuten“ gesammelt.
Den größten Reiz sieht er im Miteinander der Theatergruppe – und darin, dem Publikum einen schönen Abend zu bereiten.
Und all das findet er bei der Muffendorfer Heimatbühne.
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Lisbeth Streng
Ahnenforscherin
gespielt von
​Uta Nagel
Was einst als spontane Biergartenidee begann, ist inzwischen zu einem wunderbaren Hobby geworden. Nach ihrem erfolgreichen Debüt bei der Muffendorfer Heimatbühne hat Uta Nagel die Freude am Schauspiel für sich entdeckt. Die herzliche Gemeinschaft im Ensemble und die Begeisterung des Publikums haben sie motiviert, auch in diesem Jahr wieder eine Rolle zu übernehmen. Mit ihrer zweiten Bühnenrolle freut sie sich auf viele unterhaltsame Theaterabende. Ein bisschen Lampenfieber gehört natürlich noch immer dazu, die Vorfreude auf das Publikum überwiegt inzwischen aber ganz eindeutig.
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Mitwirkende

Margit Schüller
Maske
Pia Gran Küpper
Frisuren
Walter Schüller
Bühne
Thomas Lux
Technik und Bühne 
Claus Küpper
Beleuchtung
Renate Nickelowski und Maria Braun
Requisiten
​Margit Schmitz und Lerna Mediamos-Minossi
Einlass
​Tobias Schwingen
Stühlerücker
Friedhelm Haas
Fotografie und Kartenkontrolle 
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